

Vorstandssitzung
Sa. 04.09.2010
18:00 Uhr Sigi
Clubsitzung
Sa. 04.09.2010
19:00 Uhr Sigi
Clubausflug
17. - 19. September 2010
Sand in Taufers
Scheibenwald
Freitags-Radlstammtisch
18:00 UHR
Kabinenparty
Schlechtwetter
mit Bahnbetrieb

Der PDC war mit Herbert, Sepp, 2 Peters und einem Mario vertreten. Die sonst so verregneten Crossalps präsentierten sich heuer als 36°C heißer Flug und Lauf Marathon. Nach kurzer Pause zwang sich Mario noch auf unseren Hausberg und glitt früh Abends Richtung Dorfmitte ab. Gründler Peter sicherte sich durch das Mitschleppen von Liegegurtzeug und einem super Flug von der Hochries den 14 Rang und verbesserte sich dadurch um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr. Sepp und Präsi attackierten nicht nur bei der Preisverteilung sondern schon beim Wettbewerb die anwesenden Organisatoren und Mitstreiter. Mit der Rettung zwischen den Beinen ging es bis nach Lofer. Der Fußmarsch zum Ausgangspunkt nahm dann den Rest der Zeit in Anspruch. Den letztjährigen Sieg konnten sie zwar nicht wiederholen, doch mit den Fliegerfreunden aus Fieberbrunn wurde ein würdiger Nachfolger gefunden. Gratuliere zum dritten Platz. Herbert flog bis nach Zell am See, drehte dann noch in der Luft um und kämpfte sich gegen den Nordwind bis nach Saalfelden. Der zuhause gebliebene Schorsch begleitete Herbert von St. Ulrich bis Kössen. Am zweiten Tag des Wettbewerbs schaffte er es noch bis ins Ziel und sicherte sich den 4ten Platz. Eigentlich den Dritten, da Herr Maurer sowieso in einer anderen Liga spielt… Gratulation an alle PDCler!

carpe diem – Genieße den Tag!
Mit viel Vorfreude auf das Wochenende fuhren wir an den Lago Maggiore. Nach unserem fünften Platz bei den Crossalps 2009 wollten wir nun richtig anpacken, um eine gute Gesamtplatzierung der drei Wettbewerbe Crossalps Hochries, Bordairline Locarno und Lienz nicht aus den Augen zu verlieren.
Bei den Vorbereitungen zu Hause hatten wir uns schon eine Route ausgedacht; von Locarno nach Westen Richtung Domodossola, Italien. Ein langes Tal mit viel Wald, sehr wenigen Landeplätzen, aber in direkter Linie von Start und Ziel gelegen.
Doch das Briefing am Freitagabend machte diesen Plan erstmal zunichte. Die Windprognose sprach für Samstag von 25 Knoten Wind aus südöstlicher Richtung. Am Sonntag weiterhin Wind aus Südosten, aber mit geringerer Stärke. Ans fliegen war erstmal nicht zu denken.
Was nun? Sollen wir doch eine ganz andere Route nehmen, Richtung Comer See?
Wir waren unentschlossen! Aber unserem Motto treu genossen wir den Abend und warteten auf den Start.
Samstagmorgen, 7:00 Uhr, wir haben uns entschieden. Wir nehmen die Richtung nach Osten, Comer See. Am Start angekommen, berieten wir uns noch mal mit einigen Mitstreitern und den Verantwortlichen über die momentane Windsituation und die Möglichkeit die 20% Flugleistung bei diesem Wettbewerb zu erfüllen.
7:45 Uhr die letzte Entscheidung ist gefallen, der erste Gedanke ist immer der beste.
Mit Werner Schütz und Stefan Wiebel machten wir uns auf den langen Fußmarsch und nahmen die ursprünglich ausgedachte Route Richtung Domodossola.
An wunderschönen Gumpen vorbei marschierten wir die engen Straßen Richtung italienischer Grenze. Gegen 18:00 Uhr und ca. 30 km Marsch entschlossen wir uns zu einer größeren Pause.
Gestärkt griffen wir alle zusammen gegen 19:00 Uhr den nordwestlich gelegenen 2011m hohen Berg an. Jetzt musste es schnell gehen! Wenn wir heute noch fliegen wollten, müssten wir spätestens in eineinhalb Stunden starten, um pünktlich zum Sonnenuntergang zu landen.
Wir begannen zu laufen und ließen unsere zwei Kameraden hinter uns. Wir liefen durch bis wir den Gipfel erreichten. Der Wind stand gut und wir starteten ziemlich ausgepumpt, aber freudestrahlend in den Sonnenuntergang. Das Matterhorn zeigte uns den Weg - immer Richtung Westen. Wir überflogen die Berghänge nordöstlich von Domodossola, überquerten das vor uns liegende Tal, drehten um und landeten überglücklich zwischen unendlichen vielen Stromleitungen auf einer vorher gut ausgesuchten Landewiese.
Der Wendepunkt war somit erreicht und wir mussten den Nachhauseweg antreten. Der letzte Marsch für diesen Tag führte uns den Startberg von seiner Südostseite wieder hinauf, bis wir einen vermeintlich guten Schlafplatz für die Nacht erreichten, auf einer Wiese unter einer Kirche.
Nach vier Stunden Schlaf mit halbstündiger Weckung durch die Kirchenglocke schleppten wir uns am nächsten Morgen den Berg weiter hinauf. Nach drei Stunden Fußmarsch kamen wir völlig fertig am Startplatz an.
Das Matterhorn grüßte im Morgenlicht und wir starteten Richtung Ziel. Nach ca. 7 km Flug landeten wir auf einer der wenigen Wiesen unten im Tal. Für die bevorstehenden 25 km stärkten wir uns noch mal mit einem Frühstück und marschierten los. Nur der Sprung in die kühlen Gumpen blieb uns leider verwährt, da wir pünktlich ohne Stress im Ziel ankommen wollten.
Um kurz nach drei erreichten wir schließlich etwas kaputt, aber völlig zufrieden den Hafen in Locarno, das Ziel des Wettbewerbs.
Nach kurzen Besprechungen mit den anderen Teilnehmern wurde uns klar, dass wir gut dabei waren, aber für den Sieg vielleicht einmal zu sehr den Tag und die Pausen genossen zu haben. Das macht aber nichts - wir haben ja nur unser Motto erfüllt.
Somit möchten wir uns bei allen Beteiligten herzlich für diesen tollen und gelungenen Wettbewerb bedanken und gratulieren dem Paul zu seiner starken Leistung.
Herbert und Georg
BILDER


CROSSALPS 2008
Alle Jahre wieder ...
... von der Idee begeistert und bei jeder Crossalps Veranstaltung dabei.
Bei den ersten zwei Bewerben war für jeden Teilnehmer die Aufgabe vorgegeben.
Start Hochries/D – Ziel Zell/See A. Aufgrund mangelnder Erfahrung und schlechtem Wetter waren wir im ersten Jahr vom Ziel ziemlich weit entfernt. Die Teilnahme am zweiten Bewerb lief anfangs besser, endete aber in Leogang.
Die Teilnahme im letzten Jahr stimmte uns erst positiv, da der Wendepunkt in unserem Heimatort Kössen / Unterberg vorgegeben war, und wir von unserem Heimvorteil überzeugt waren. Aber schon nach einiger Zeit mussten wir feststellen, dass fehlende Kondition auch die Motivation bremst.
Im Herbst 2007 wurde dann folgender Entschluß gefasst:
Regelmäßiges Training und eine konkrete Route festzulegen!
Bei der Routenplanung ging ich von schlechten Flugbedingungen aus, wählte die Bergkette Richtung Pinzgau/Salzburg, legte den Wendepunkt fest - Rotwandalm/Westendorf, suchte optimale Berge zum Abgleiten und setzte die kürzeste Gehstrecke fest.
Zuversichtlich und gut vorbereitet nahmen wir am Freitag am Briefing teil. Und am Samstag um 8.00 Uhr starten wir voll motiviert Richtung Duftbräu/Samerberg mit Ziel Kranzhorn. Endlich erstes Abgleiten nach Niederndorf, und hier mussten wir entscheiden ob wir den Aufstieg zum Zahmen Kaiser wagen sollen, oder nach Söll und dann auf die Hohe Salve zu wandern.
Letzteres war die sichere Variante und so maschierten wir nach Söll auf die Hohe Salve.
Wir hofften so hoch wie möglich am Gegenhang in Westendorf zu landen und auf die Alpenrose zu wandern. Zum Glück erwischten wir schwache Thermik über Westendorf die uns noch auf Gipfelhöhe brachte. Der Gleitflug ins Windautal war nicht nur für den Fluganteil sehr wichtig sonder motivierte uns von neuem.
Am Fuße der Rot Wand Alm entschlossen wir unseren Wendepunkt zu setzen und gingen das Tal wieder Richtung Westendorf zurück.
Um 23.45 Uhr erreichten wir die Talstation in Hopfgarten wo unser Supporter die Schlafstelle errichtete. Am Sonntag 04.30 Uhr ging der Wecker, noch schnell frühstücken und um 05.00 Uhr ging es wieder weiter auf die Hohe Salve. Nach einem schönen abgleiter Richtung Eiberg bei Kufstein maschierten wir die restliche Strecke übern Heuberg ins Ziel.
Überglücklich unsere vorgenommene Route geschafft zu haben und pünktlich im Ziel zu sein hofften wir auf eine top 10 Platzierung. Das es zum Sieg reichte macht uns überglücklich und so feierten wir mit Freunde bis in die Morgenstunden.
Hut ab vor allen Teilnehmern und ein Dankeschön an die Veranstalter für diesen tollen und perfekt organisierten Wettbewerb.
Happy walking...........
Tamegger Herbert
Georg Schreder
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