
Manchmal spielt der Wettergott nicht nur mit, er scheint direkt in unseren Verein eingetreten zu sein. Am 2. Mai hieß es am Unterberg bei echtem Kaiserwetter und besten Flugbedingungen auf zur diesjährigen Clubmeisterschaft.
Insgesamt 16 wagemutige Fliegerinnen und Flieger – darunter 13 Piloten und 3 Pilotinnen – traten an, um sich beim Streckenflug zu messen. Für die Streckenplanung war Herbert Tamegger, der Sieger des Vorjahres, zuständig. Er servierte uns einen Task, der sich insgesamt über 52 Kilometer erstreckte.
Der Kursverlauf: Vom Startzylinder im Niederhausertal ging es Richtung Steinplatte, weiter zur markanten Pyramidenspitze, zurück zur Scheibenwaldhütte und nochmal übers Tal zur Jausenstation des Peternhofs. Das „End of Speed“ markierte der Luftraum über dem Lagerhaus, bevor es zum finalen Sinkflug Richtung Fliegerbar ging.
Nicht nur das Flugwetter, auch die Ergebnisse der Teilnehmer waren an diesem Tag rekordverdächtig. Es wurden Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 55 km/h erzielt und sage und schreibe 9 Piloten konnten den Task erfolgreich absolvieren und ins Ziel fliegen. Am Landeplatz bei der Fliegerbar blickte man folglich in viele strahlende Gesichter und das Landebier hatte sich nach den sportlichen Leistungen des Tages jeder mehr als verdient.
Schließlich war die diesjährige Clubmeisterschaft auch ein Tag der Premieren geworden:
- zum ersten Mal die Energie der Mittagsthermik in dieser Intensität spüren
- die erste erfolgreiche Zielankunft bei einer Clubmeisterschaft
- und der glückliche Gewinner darf sich zum ersten Mal Clubmeister nennen
Es gab also bis zum Abend viel zu Feiern. Höhepunkt war letztlich die mit Spannung erwartete Siegerehrung. Unter großem Jubel und tosendem Applaus der Vereinskollegen und -kolleginnen wurden die heiß begehrten Pokale überreicht. Über die „Adler“ für die Plätze drei und zwei freuten sich Viktor Müller und Hans-Jörg Höger. Das oberste Treppchen durfte Robert Straif erklimmen. Er war nach nur 1 Stunde und 18 Minuten als erster ins Ziel geflogen. Mal sehen, welchen Task er sich nächstes Jahr für uns überlegt.
An dieser Stelle geht nochmals ein herzliches Dankeschön an Tanja, Leo und ihr gesamtes Team der Fliegerbar. Vielen Dank, dass wir bei euch zu Gast sein durften und ihr uns so herzlich bewirtet habt.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: Thermik suchen, Kurs halten und hoffentlich wieder mit dem Wind im Rücken nach Hause fliegen.







